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... wir Ihnen alles Wissenswerte über die herrliche Natur rund um den Piburger See. Das naturbelassene Gewässer stellt den größten See im Ötztal dar. Er ist mit bis zu 23° auch der wärmste Gebirgssee Tirols. Hier erfahren Sie auch alles über das Sommerprogramm 2007 (Folderdownload pdf, 761 kb)
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"Der schönste
Spaziergang Tirols ist von Roppen über Sautens zum Piburger See
und über die Achstürze nach Oetz." (Bruder Willram, Dichter) |
| Kontakt zur
Schutzgebietsbetreuung: Landschaftsschutzgebiet Achstürze-Piburger
See
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Der Piburger See entstand durch einen nacheiszeitlichen Bergsturz. Die ursprünglich vom Gletscher ausgeschliffene Felsrinne wurde durch die Felsmassen an ihrem östlichen Rand verlegt. Dieser Stau in der Abflussrinne ließ westlich davon einen See entstehen. Spuren dieses geologischen Großereignisses sind bis heute zu sehen und zu spüren. In den Kluftspalten zwischen den riesigen Felsblöcken zirkuliert kalte Luft, die die Pflanzen- und Tierwelt beeinflusst, aber auch lange Zeit vom Menschen zu Kühlzwecken in Form von kleinen Eiskellern genutzt wurde. |
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Alter Eiskeller beim Habicher See
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Weiße Seerose (Nymphaea alba)
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Dem Piburger See wird nun schon seit Jahren eine gute Wasserqualität bescheinigt. Dies war jedoch nicht immer so. In den 1960er Jahren drohte der See ökologisch zu kippen. Mit Hilfe von Wissenschaftlern der Universität Innsbruck, die den Ernst der Lage rechtzeitig erkannten, konnte dies jedoch verhindert werden. 1970 wurden erste Sanierungsmaßnahmen eingeleitet, durch die sich die Wasserqualität deutlich verbesserte. Der See ist somit nicht nur einer der schönsten, sondern sicherlich auch der bestuntersuchte Badesee Tirols. |
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Die Wasserqualität des Piburger Sees ist quasi allererste Sahne
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Der Fischbestand im Piburger See wird derzeit intensiv untersucht. Mag. Wolfgang Mark, Limnologe an der Universität Innsbruck über seine Arbeit am Piburger See: „Ziel des Interreg III Projektes ist es den aktuellen Fischbestand zu erheben, um aus den gewonnenen Daten ein möglichst naturnahes Fischmanagement zu entwickeln, das sowohl den Interessen der Fischerei als auch denen des Naturschutzes gerecht wird.“ |
Wolfgang Mark mit einer Prachtexemplar von Forelle
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Libellen, das Vorbild für Hubschrauber,
sind nicht nur wahre Flugkünstler,
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Der Piburger See lockt durch seine idyllische Lage, seine Naturbelassenheit und seine angenehmen Wassertemperaturen jedes Jahr eine Vielzahl von Besuchern an. Prinzipiell ist dies als sehr positiv zu bewerten, Naturschutzgebiete sollen für die Menschen zugänglich sein, sollen Raum bieten für Aktivität in der Natur, für Entspannung und Erholung. Manche Bereiche müssen jedoch vor zu hohem Besucherdruck bewahrt werden, damit sie in ihrer natürlichen Schönheit und ökologischen Funktionsfähigkeit erhalten bleiben. Dazu gehören am Piburger See weite Abschnitte der sensiblen Uferzonen. |
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Ein (allzu) beliebter Badeplatz
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